Verbrennungskind –

Ein Kinderschicksal, welches berührt!

 

Kurz vor unsere Togoreise erreichte uns ein Hilferuf von unserer Kassiererin in Togoville.

Ein 9jähriger Junge, kaum ansprechbar, hat schwere Malaria mit hohem Fieber. Mit der Kostenzusage von uns kam er sofort in die nächste Klinik. Es hieß, er hat auch verbrannte Fußsohlen. Wir konnten uns das zunächst nicht erklären. Nach mehrtägigem Klinikaufenthalt wurde Ayi entlassen. Wir waren mittlerweile in Togo und ich konnte mit unserer einheimischen Dolmetscherin Ayi und seine Familie besuchen.

Als wir ankamen lag das Kind schlafend auf einer Strohmatte. Die Mutter saß da und weinte. Der Vater hatte uns die Geschichte erzählt, wie es noch zu den Verbrennungen an den Fußsohlen kam. Ayi hatte Fieber und nach einigen Tagen, ohne ärztliche Behandlung (kein Geld), war der Junge nicht mehr ansprechbar. Die Eltern bekamen Angst und in ihrer Verzweiflung haben sie dem Kind die Fußsohlen mit heißer Asche und Chilli eingerieben, um ihn aus der Ohnmacht zu holen. Was auch kurz durch die Schmerzen, welche Ayi hatte, gelang. Die Eltern lebten in Nigeria, kommen aber ursprünglich aus Togoville. Die Angst um das Kind war groß, hat doch die Familie ein Jahr zuvor ihr drei jähriges Töchterchen auch an Malaria verloren.

Gleichzeitig erfuhren sie von einer Verwandten, dass es in Togoville einen Verein gibt (wir), welcher kranken Kindern finanziell hilft. Kurz entschlossen sind sie mehrere Stunden mit dem kranken Jungen Hals über Kopf nach Togoville gefahren. Die Kostenzusage von uns war ja da.

Kurzzeitig ging es Ayi besser, aber die starken Brandwunden haben eine schwere Infektion verursacht und Ayi war wieder in Lebensgefahr. Zurückgekehrt nach Deutschland erfuhren wir von dem Problem und erhielten Fotos. Wir waren entsetzt von den großflächig vereiterten Fußsohlen. Sofort haben wir veranlasst, dass der Junge in die Universitätskinderklinik nach Lomé gebracht wird. Koste es was es wolle, es geht um ein junges Leben. Am nächsten Morgen war der Junge in der Klinik.

Dank unsere Mitarbeiter vom Komitee in Togoville ging alles sehr schnell. Sie erledigen die Formalitäten und bezahlen die Kosten von schätzungsweise 2000.-€. Wir hoffen, dass es Ayi bald besser geht. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Die Eltern wollen Nigeria ganz verlassen und wieder in Togo bleiben.

Zum Glück hat unser Verein einen Notfallfonds in Togoville, damit bei schweren Fällen schnell geholfen werden kann, denn leider bekommt man in Togo ohne Geld keine Behandlung.

 

Wenn auch Sie uns unterstützen möchten, dass wir den notleidenden Kindern schnell helfen können, sind wir für jede Spende dankbar.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein friedliches Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2024.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

 

Monika Holveck mit der gesamten Vorstandschaft

 

 

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten:

Hier die Konten des Vereins: 

Empfänger Hilfsaktion Togo/ Togoville e.V

Raiffeisenbank Südhardt eG, IBAN: DE49 6656 2053 0005 4020 00 BIC: GENODE61DUR

BBBank Karlsruhe, IBAN: DE46 6609 0800 0002 7360 71 BIC: GENODE61BBB

 

Kontakt: Monika Holveck 07245/937918