Warum gerade „Hilfsaktion Togo/Togoville e.V.“ ?

1994 kam Togbui Baya MLAPA aus Togo nach Deutschland. Als königlicher Nachfolger der ehemaligen deutschen Kolonie suchte er nach jeglicher Hilfe für sein Land. Seine Sprachschwierigkeiten führten ihn zufällig in die BBBank Karlsruhe mit Herrn Philippe HOLVECK zusammen, der als Dolmetscher zunächst behilflich war. Die beiderseitige Sympathie ließ schon wenig später eine Freundschaft entstehen.

In vielen Gesprächen wurde die äußerste Not dieses kleinsten, westafrikanischen Landes (Größenordnung Bayern) mit seinen ca. 4 Millionen Einwohnern immer wieder besprochen. Togoville, 35 km östlich der Hauptstadt Lomé, zählt ca. 12.000 Einwohner, davon 4.500 Kinder, die größtenteils keine Schule besuchen können. Die Bevölkerung lebt am untersten Existenzminimum.

Um den vielfältigen Problemen mit erster konkreter Hilfe zu begegnen, startete Herr P. HOLVECK privat die Sammlung „Brillen für Togo“. Der Grund: Schlechte Wasserqualität verursacht Sehstörungen, die mangels finanzieller Mittel und medizinischer Versorgung kaum behoben werden können. Unsere heutige „Wegwerfgesellschaft“ erlaubte die sofortige Hilfe durch Sammeln von Brillen in jeglicher Form auf kostenlose Weise.

In wenigen Monaten konnten ca. 7.000 Brillen zusammengetragen werden. Ende 1995 konnte sich Herr HOLVECK anlässlich einer Privatreise nach Togo von dem Erfolg seiner Hilfsaktion überzeugen. Die erlebte Not und das dortige Leid ließen ihn einen Verein gründen:

„Hilfsaktion Togo/Togoville e.V.“
Nach dem plötzlichen Tod des 1. Vorsitzenden Philippe Holveck im Jahre 2008, hat seine Frau Monika die Vereinsführung übernommen.