Die Corona- Pandemie hat auch in Togo die Lage bedeutend verschlechtert. Alle Grenzen sind auf weiteres geschlossen. Impfstoff, meist Astra-Zeneca kommt ins Land und es gibt positive Meldungen. Krankenhauspersonal wird geimpft und der Dorfchef aus Togoville hat die 1. Impfung erhalten. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass das Krankenwesen große Defizite ausweist. Für viele Menschen sind wir bei akuten Krankheiten die einzige Rettung. Es passieren schwere Unfälle auf den schlechten, löchrigen Straßen. Kinder erleiden schwerste Verbrennungen an den offenen Kochstellen. Die Eltern kommen in großer Verzweiflung, da sie kein Geld für die Behandlung haben.

Einen Fall hatten wir vor einiger Zeit. Der 7 jährige Martin hatte eine totale Kiefervereiterung. Mit Antibiotika konnten die Ärzte nicht helfen, der Junge musste operiert werden. Ein Teil des Kieferknochens wurde entfernt. Ohne unsere schnelle Hilfe wäre Martin vielleicht gestorben. Die Kosten von ca. 400€ hat der Verein dank der großzügigen Spenden übernommen. Inzwischen ist der Junge putzmunter und besucht die Schule.





Auch die Malaria schlägt immer wieder zu, besonders in der Regenzeit. Auch da ist schnelle, ärztliche Hilfe wichtig. Unser Komitee vor Ort hat einen „Notfall Topf“ für akute Fälle. Dieser wird laufend aufgefüllt. Während unserer Aufenthalte in Togo kommt es vor, dass genesene „Notfallpatienten“ vorbei kommen und ihren großen Dank bekunden. Oft bringen sie Kokosnüsse, Bananen oder Mangos mit.

Diesen Dank nehmen wir immer gerne entgegen und möchten ihn an Sie liebe Spender weiter geben!