So könnte man es meinen! Doch die Leprakranken in Togo bereiten uns große Sorgen. Unser letzter Besuch war im November 2019. Die Spendengelder haben wir immer persönlich zu den, von der Krankheit schwer gezeichneten Menschen gebracht. Ihre Gliedmaßen sind zum Teil schwer verstümmelt. Einige Dorfbewohner kommen kriechend um uns zu begrüßen. Der jämmerliche Anblick geht ans Herz, zudem wir die Menschen seit über 20 Jahren kenne.

Die Bedürftigen brauchen dringend unsere Hilfe! Derzeit lässt die Corona Pandemie unsere persönliche Anwesenheit nicht zu. So haben wir uns entschlossen einen engen Mitarbeiter des Vereins in das ca. 4 Stunden entlegene Lepradorf zu schicken.

Wir lassen Lebensmittel, wie Öl, Reis, Fischkonserven, Tomatensaucen, Spaghetti, getrocknete Bohnen, Maniokmehl und ähnlich länger haltbare Produkte kaufen. Auch werden Verbandsmaterialien und Medikamente für die Leprakranken besorgt.

Am 31.01.2021 ist Weltlepra Tag. Dieses Datum erinnert uns an das schwere Schicksal der Betroffenen. Laut Weltgesundheitsorganisation erkranken weltweit mehr als 200 000 Menschen neu, 3-4 Millionen Menschen leben infolge einer Lepra-Erkrankung dauerhaft, teils mit schwersten körperlichen Behinderungen.

An einem Impfstoff wird seit Jahren geforscht. Leider sind afrikanische Länder ohne finanzielle Mittel für die Pharma- Riesen uninteressant. So werden unsere Freunde in Togo vergebens auf eine Impfung warten und weiter auf unsere Hilfe angewiesen sein.

Dank unserer Mitmenschen und Freunde des Vereins können wir ihre Spenden gezielt einer kleinen Gruppe von Lepraerkrankten zukommen lassen um die große Not zu lindern.

Herzlichen Dank im Namen der Leprakranken
und deren Vorsitzenden „Felix“