Uns fehlen die Begegnungen mit unserer Mitmenschen. Trotz der schwierigen Zeit können wir unsere Bedürftigen und besonders die Kinder in Togo nicht vergessen.

Wie zum Beispiel das Mädchen Amelé. Sie wurde mit einer Brustkorbmissbildung geboren. Sie kann kaum gehen. Zur Schule fährt die Mutter sie mit dem Fahrrad über holperige Wege. Amelé muss auf dem harten Gepäckträger sitzen. Nur durch regelmäßige Medikamenteneinnahme bekommt das Mädchen Luft. Da die Familie dafür das Geld nicht hat, helfen wir.  

Ein weiteres Sorgenkind seit 15 Jahren ist Akouvi. Geistig und körperlich behindert sitzt sie im Rollstuhl den wir gebracht haben. Die Muskulatur sollte regelmäßig durch Krankengymnastik gestärkt werden. Das ist aber schwierig. In Togoville gibt es keinen Therapeuten. Der muss aus der Hauptstadt Lomé anreisen. Das ist für ihn eine Tagestour. Auch hier ist unsere Hilfe nötig. Wir haben eine lange Liste von weiteren Behinderten die auf Unterstützung von uns hoffen.

Die Schulen sind wieder seit dem 2. November geöffnet. Alle Schüler und auch Kindergartenkinder müssen Masken tragen. Leider gibt es diese nicht in der großen Anzahl.  So lassen wir von den örtlichen Schneiderinnen Masken nähen und verteilen sie in den Schulen.

Die Bevölkerung leidet gewaltig unter den Corona Einschränkungen. In Togo sind die Auswirkungen noch dramatischer wie bei uns. Durch die Schließungen vieler Geschäfte und Märkte ist die Arbeitslosigkeit hoch. Die ohnehin geringe Kaufkraft ist drastisch gesunken. Am schlimmsten sind die behinderten und kranken Menschen betroffen. Auch der ewige Kampf gegen die Malaria ist allgegenwärtig und jetzt kam auch noch Corona!

Obwohl wir zur Zeit nicht wie üblich in Togo sein können, ist unser erfahrenes örtliches Komitee dort sehr aktiv und arbeitet in unserem Sinne an den verschiedenen Projekten.
Gerade jetzt wurde wieder eine neue Schule gebaut und in Betrieb genommen. Die Einweihung holen wir später nach. Dank moderner Kommunikationsmittel sind wir bestens informiert und können vieles von hier aus steuern.

Dank der Hilfsbereitschaft unserer Mitbürger können wir vielen Menschen helfen, da wir die Spendengelder zu 100 Prozent einsetzen.

Machen auch Sie mit, bei der Unterstützung des kleinen westafrikanischen Landes, welches früher eine Deutsche Kolonie war. Herzlichen Dank!