Die Pandemie hat die wirtschaftlichen Aktivitäten der Bevölkerung sehr beeinträchtigt. Durch die Schließung der Landesgrenzen ist der Handel zwischen der Hauptstadt Lomé und den Dörfern blockiert. Die Händlerinnen aus den benachbarten Ländern Benin oder Ghana können nicht mehr in die Dörfer kommen um Landwirtschaftliche Produkte des Landes zu kaufen, oder weiter zu vertreiben. Damit kamen die üblichen Lebensmittelverteilungen zum Erliegen. Diese Situation verschlimmerte die ohnehin angespannte Versorgungslage in Togo.

Um die schlimmsten Mängel bei den armen Familien zu lindern, haben wir, wie bereits schon berichtet eine Care-Pakete Aktion gestartet. Mit dem großen Dorf Togoville haben wir im Juli zusammen mit den Frauengruppen begonnen.

Im August erfolgten die weit schwierigeren Verteilungen in fünf Buschdörfern. Die Auswahl der Bedürftigen traf das Dorfkomitee vor Ort. Die Vorbereitungen und Verteilungen der 300 Pakete erfolgten durch engagierte Frauengruppen.

Wie wir hörten, war die Bevölkerung sehr dankbar, weil damit große Not gelindert wurde. Als weiterer positiver Aspekt haben die fleißigen Bauern einen Teil ihrer Ernte für die Aktion verkauft.

Je nach Spendenaufkommen werden wir diese Hilfe weiterführen.